Clubausfahrt zur Heidelberger „Schloßbeleuchtung“ 2019

Der Wettergott meinte es gut mit uns. Es war warm und kein Regen in Sicht.
Unser Präsident Bernhard Schulz war aus privaten Gründen verhindert. Carin Hummel übernahm daher die Leitung der Ausfahrt und damit auch die Begrüßung der mehr als
30 Teilnehmer. Sie erläuterte dabei den ursprünglichen Anlass der Schloßbeleuchtung:
Er erinnert an die Hochzeit Friedrichs V. mit der englischen Königstochter Elisabeth Stuart. Der Kurfürst empfing 1613 seine zukünftige Frau mit einem Feuerwerk.

In Heidelberg wurden wir an den Neckarstaden abgesetzt, unweit des Anlegers unseres
Schiffes, ein Solarkatamaran. Für Fahrt, 3-Gang-Menü und gute Sicht auf die Beleuchtung waren hier für uns Plätze reserviert.
Die Freizeit bis zur Abfahrt des Katamarans reichte für einen Spaziergang durch Heidelbergs Altstadt oder für die Einkehr in eines der vielen, teils urigen Lokale.

Während des Essens fuhr das Schiff durch das Neckartal, auch durch die Schleuse,
vorbei an schöner Natur und reizvollen Blicken auf die Stadt. Am Endpunkt unserer Fahrt
hatten wir eine ausgezeichnete Sicht auf Schloß, Brücke und Feuerwerk.

Frappierend war die Fahrt des, laut Prospekt, größten Solarkatamarans der Welt. Keine übelriechenden Abgase sondern ein sanftes und leises Dahingleiten auf dem Fluß.

Unzählige Zuschauer bevölkerten die Böschungen und Wiesen oder standen auf einer entfernten Brücke mit guter Sicht auf das gesamte Spektakel.

Zuerst leuchteten in feurigem Rot, Schloß und Brücke. Dann rieselte Silberregen über die Pfeiler der Brücke. Nach einem gewaltigen Knall folgte ein fulminantes Feuerwerk. Spontane Aah-Rufe und begeistertes Klatschen belohnte die Feuerwerker.
Während die Getränke abgerechnet wurden, stand für uns noch ein kleines Käsebüffet bereit. Später meinte eine Dame zu Recht: „Das war heute ein perfekter Tag“.

Aber dieser Eindruck wurde auf der Heimfahrt nach kurzer Zeit ad absurdum geführt.
Ein Ruck, wie bei einer Notbremsung und ein Knall, wie bei einem Auffahrunfall, brachte den Bus zum Stehen. Aber es war kein Unfall, sondern ein Motorschaden.
Der angeforderte Mechaniker konnte nicht helfen. Es war spät in der Nacht und schon lange Sonntag. Die Hoffnung war, daß der erbetene Ersatzbus vorhanden und auch ein williger Fahrer aufgetrieben werden konnte. Zu aller Erleichterung klappte beides.

Um 5:00 h morgens waren wir endlich aber wohlbehalten zurück. Zur Begrüßung und Entschädigung empfing uns eine wunderschön strahlende Morgenröte über Pirmasens.

H. B.

By | 2019-06-10T12:55:39+02:00 Juni 10th, 2019|Allgemein|0 Comments

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